Magadisee und Aberdare Mountains

Salama!
Schon ist es Februar und die Andrea ist nur noch ein paar Tage hier…
Schade, inzwischen haben wir uns gut eingelebt und der Abschied fällt schwer.
Wir versuchen aber die letzten Wochen noch möglichst viel vom Land zu erkunden, deshalb sind wir vor 2 Wochen mit unseren
Besuchern Manuela und Heinz und Freunden von hier nochmals Richtung Magadi See aufgebrochen, diesmal auf die andere Seite des Sees. Seit Wochen hat es schon nicht mehr geregnet, deshalb haben uns auf dem Hinweg  Massai aufgehalten, damit wir ihre Wasserkanister im entlegenen Magadi auffüllenKanister. Also die Kanister rauf aufs Auto und schon ging es weiter nach  Magadi und
dann durch den See. Man kann hier nicht richtig von See sprechen, zum größten Teil besteht der See aus einer riesigen, festen Soda-Salz Fläche, die der Bela hier gerade zu durchbrechen versucht. Es sieht so aus, als würde man durch Schnee fahren. Bela
Auf der anderen Seite wurde es staubig Magadi roadund die Wege immer abenteuerlicher, meistens ist man sich nicht so sicher, ob das überhaupt noch der Weg ist.Magadi road 2 Vorbei an Zebras und Straußen und abgelegenen Massaidörfern…Herde
Völlig verdreckt und eingestaubt kamen wir dann doch noch nach langer Fahrt im Sampu Camp an, hier gab es auf einer Hochebene mit atemberaubendem Blick wieder Safarizelte und, zu unseren großen Freude, einen Pool!Pool
Am Abend wurde gemeinsam am Feuer gekocht und durch unser Essen wurde auch ein Mungo angelockt, den die Kaya gleich mal versucht hat zu dressieren…Mungo
Zurück ging es dann am nächsten Tag durch Magadi, wo wir an der örtlichen Schule das Wasser für die Massai geholt haben und auch sonst mit vielen Anwohnern Bekanntschaft geschlossen haben. Hier zum Beispiel mit vier mutigen Kriegern..Krieger oder mit schön geschmückten Massai FrauenMassai Frau
Die Massai am Rückweg waren dann glücklich über das Wasser, allerdings wussten sie nichts anzufangen mit den Tomaten und Gurken, die wir ihnen noch gegeben haben. Ob man das Zeug wohl kochen muss? Massai
Wieder zu Hause haben sich Manuela und Heinz zum Naivasha See aufgemacht, ware dann aber vor ihrer Abreise nochmals bei
uns und wir haben die beiden dann an Heinz´ Geburtstag wieder in die Kälte verabschiedet. Schön war´s mit euch!Geburtstag
Für die Andrea zur Einstimmung auf die Kälte sind wir dieses Wochende dann noch in die Aberdare Mountains auf 3000 m gefahren.Aberdare
Hier haben wir mitten in der Wildnis eine kleine Hütte Hüttegemietet, ohne Wasser, ohne Strom, dafür aber mit hauseigenem Wasserfall Wasserfallund jeder Menge hermumliegenden Elefantendung zum Feuer machen. Eine wilde Gegend mit wunderschönen Flussläufen Picknick
und Wasserfällen.Der Flo leidet hier aber sichtlich beim Bad in unserem Wasserbecken (15 Grad kalt)… Flo badet
In der Nacht hat es geregnet und das Auto ist zugefroren, und kleine Ducker (wie Rehe) haben neugierig
in unsere kleine Hütte geschaut.Wirklich eine Abwechsung zu unserem staubig heißen Wetter in Nairobi.
Flos Produktion ist inzwischen gut angelaufen und er wird die nächsten Wochen viel Arbeit haben…
Für die Andrea geht es aber langsam nach Hause und es bleibt noch, sich von den liebgewonnenen Menschen zu verabschieden.
Tutaonana! Wir werden uns sicher wiedersehen!

Viele liebe Grüße

Andrea und Flo

Kategorie(n): Kenia

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